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Caroline Masson auf dem Weg zum Solheim Cup
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Vielleicht liegt es ja auch an ihrem Sternzeichen, dass Caroline Masson so erfolgreich Golf spielt. Hat der Stier einmal ein Ziel ins Auge gefasst, dann verfolgt er es auch mit aller Konsequenz. Außerdem suchen sich Stiere künstlerische, kreative Berufe, wozu man den Profigolfsport sicher zählen kann. Als Masson sich 2009 nach einer außerordentlich erfolgreichen Amateurlaufbahn entschloss, über die Qualifying School den Schritt in eine Profikarriere zu wagen, war das weit mehr als nur ein Versuch, sie unternahm ihn mit dem klaren Ziel, in der darauffolgenden Saison in die internationale Turnierszene der Ladies European Tour einzusteigen. Dieses Ziel erreichte sie mit dem Sieg in überzeugender Art und Weise und der vollen Spielberechtigung.

Warum die 24jährige überhaupt Golf spielt ist ganz einfach: „Weil es das ist, was ich am besten kann und es mir unheimlich viel Spaß macht!“ Wobei es auch nicht überrascht hätte, wenn sie nicht Golf sondern Tennis gespielt hätte, denn ihr Vater arbeitet als Tennistrainer! Der Beginn ihrer Karriere vollzog sich in Fünf-Jahres-Schritten: Mit fünf Jahren kam sie erstmals mit diesem Sport in Berührung und von da an ließ er sie nicht mehr los. Fünf Jahre später begann sie ihn ernsthaft auszuüben um nach weiteren fünf Jahren bereits in das Nationalteam berufen zu werden. Es war der Start zu einer ebenso eindrucksvollen wie überzeugenden Amateurlaufbahn mit vielen internationalen Erfolgen. Auch zwei Auftritte beim PING Junior Solheim Cup 2005 und 2007 gehörten dazu.

Diese frühe Golfkarriere hinderte sie allerdings nicht daran, ihre Schulausbildung mit dem Abitur im Jahr 2008 zu beenden. Damit schuf sie die Voraussetzung für ein Stipendium an der Oklahoma State Universitiy, wo sie ein Jahr studierte und weiter an der Verbesserung ihres Golfspiels arbeitete. Bis zum Jahr 2009 und der Entscheidung, Golf als Beruf auszuüben. In ihrer ersten vollen Saison auf der Ladies European Tour (2010) bestritt sie 16 Turniere und belegte am Ende Platz 26 in der Rangliste nach Preisgeld. Ein Jahr später blieb zwar die Zahl der Turniere gleich, doch das Preisgeld verdoppelte sich, was am Ende zu Rang 7 ausreichend war. Ihr bislang erfolgreichstes Jahr folgte 2012 mit ihrem ersten Sieg auf der Tour – South African Women’s Open - und Platz 2 in der Rangliste nach Preisgeld.

Der nächste Karriereschritt war eine logische Folge ihres hervorragenden Spiels: der Sprung auf die LPGA Tour in den USA. Sich Woche für Woche mit den stärksten Profigolferinnen der Welt zu messen war und ist der entscheidende Anreiz für den Wechsel. Und auch das schaffte sie auf Anhieb. Ihr gelangen von Beginn ihrer ersten Spielzeit Platzierungen unter den Top 20, zuletzt bei den Wegmans LPGA Championships ein ausgezeichneter Platz 12. Damit belegt sie in der Weltrangliste Rang 56 (Stand 10.6.) und liegt nur noch sechs Plätze hinter ihrer früheren Clubkollegin aus dem GC Düsseldorf Hubblerath, Sandra Gal. Nur um zwei Plätze hinter Gal liegt Masson in der Rangliste nach Preisgeld der LPGA Tour auf Rang 52. Damit ist sie ihrem ersten Ziel, sich so früh wie möglich die Spielberechtigung für 2014 zu sichern schon sehr nahe gekommen.

Masson und Gal kennen sich nicht nur aus gemeinsamen Amateurzeiten, sie spielten gemeinsam in der Mannschaft des Düsseldorfer Clubs und sie verstehen sich auch sehr gut. Gal hat ihr auch angeboten bei Turnierpausen, die jede Spielerin einlegen muss, bei ihr zu wohnen und mit ihr zu trainieren, wenn sie nicht zurück nach Deutschland in ihre Mannheimer Wohnung jettet um im Golf Club St. Leon-Rot zu trainieren.

Dorthin will sie in gut zwei Jahren unbedingt zurückkehren, wenn im September 2015 dort der Solheim Cup ausgetragen wird. Dieser Kontinental Wettbewerb zwischen Europa und den USA in ihrem Heimatland wäre für Masson ein absoluter Karrierehöhepunkt und sie möchte unbedingt dabei sein. Das gilt aber auch schon für dieses Jahr, denn vom 16. bis 18. August treffen in Denver/Colorado die besten zwölf Lady Professionals aus Europa und den USA aufeinander. Titelverteidiger ist das Team Europa, zu dem bei dessen Sieg 2011 in Irland auch Sandra Gal gehörte. Als dritte deutsche Spielerin nach Elisabeth Esterl und Bettina Hauert. Keine Frage, Masson möchte die nächste deutsche Spielerin sein, die unter der Flagge mit den zwölf Sternen und der Europahymne antreten darf. „Der Solheim Cup ist das größte Ereignis im Damen-Golfsport. Von jedem Kontinent können nur jeweils zwölf Spielerinnen dabei sein. Allein schon zum Team zu gehören ist ein Riesenerfolg, natürlich wollen alle dann auch den Pokal am Schlusstag in den Händen halten.“ Es wäre das erste Mal, dass eine Mannschaft Europas in den USA gewinnen und den Titel verteidigen könnte. Da auch Sandra Gal noch sehr gute Chancen hat, sich zu qualifizieren, könnten erstmals zwei deutsche Spielerinnen zum Team gehören und möglicherweise diesen historischen Erfolg erringen.

Einen ersten Vorgeschmack auf den Solheim Cup 2013 bekam Masson vor wenigen Wochen in Gut Häusern während der UniCredit Ladies German Open presented by Audi: Liselotte Neumann, Kapitänin des Solheim Cup Teams Europa hatte alle Kandidatinnen auf einen Platz in der Mannschaft zum Maßnehmen für die offizielle Kleidung eingeladen, darunter auch Masson. „Schon bei Anprobe der Team-Kleidung – die mir sehr gut gefällt – bekam ich eine Gänsehaut und der Wunsch, als Spielerin dabei zu sein wurde noch größer.“ Sie wüsste auch schon mit wem sie die Vierer-Matches an den beiden ersten Tagen bestreiten könnte: „Ich verstehe mich sehr gut mit Carlota Ciganda und ich könnte mir vorstellen, dass wir sehr gut harmonieren würden.

Die Qualifikation für den Solheim Cup 2013 wäre Masson sicher leichter gefallen, wäre sie in Europa geblieben, hätte mehr Turniere auf der Ladies European Tour gespielt und hier Punkte für die Rangliste sammeln können. Doch sie entschied sich für die US Tour und damit den schwierigeren Weg. Noch ist sie als Viertplatzierte qualifiziert, wobei hier der zwölfte Platz bei den LPGA Championships noch nicht berücksichtigt ist, für den sie weitere 18 Punkte erhalten sollte.

Ja und dann gibt es für die gebürtige Gladbeckerin natürlich noch ein weiteres Ziel: die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro, wenn Golf nach mehr als einhundert Jahren wieder im Programm steht. „Es muss ein unglaubliches Gefühl sein, Olympische Spiele nicht nur als Zuschauer, sondern als aktiver Sportler zu erleben. Mit der Chance eine Medaille für Deutschland zu gewinnen!“ Es ist ihr durchaus zuzutrauen, denn nach eigener Einschätzung kann sie ihre besten Leistungen auf dem Platz in Situationen mit besonderem Druck erzielen und das ist bei Olympia sicher zu erwarten.

Gemeinsam mit Sandra Gal, Martin Kaymer und Marcel Siem gehört Caroline Masson dem Elite Team Germany an. Dies sind sicher auch die aussichtsreichsten Kandidaten auf einen Start bei Olympia 2016 und die größten Hoffnungsträger des Deutschen Golf Verbandes. Denn auch wenn der Zeitraum bis zum ersten Abschlag unter dem Zeichen der fünf Ringe noch sehr groß erscheint, es sind nur noch rund drei Jahre! Masson kann wie beim Solheim Cup 2013 und 2015 auch bei Olympia an zwei Austragungen denken. Wenn die Olympischen Spiele in Brasilien stattfinden ist sie erst 27 Jahre alt und die nächsten Spiele finden bereits 2020 statt. Dann wäre sie 31 Jahre, für einen Stier das beste Sportalter!

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