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Europa verteidigt Solheim Cup mit Rekord-Ergebnis
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Europa verteidigt Solheim Cup mit Rekord-Ergebnis

 

Masson feiert den Sieg

Der Jubel auf dem 18. Grün war unbeschreiblich. Egal ob die Seniorin des Teams Catriona Matthew oder das Küken Charley Hull, sie hüpften, tanzten, sangen, jubelten oder schrien einfach ihre Begeisterung hinaus. Sie hatten aber auch allen Grund dazu, denn sie hatten zuvor eine Sensation geboten: Das Team Europa hatte den favorisierten Amerikanerinnen im Solheim Cup 2013 auf deren Platz im Colorado Golf Club in Denver eine vernichtende Niederlage beigebracht. Mit 18 zu 10 deklassierten die zwölf besten Profigolferinnen des alten Kontinents ihre Kolleginnen aus der neuen  Welt. Und es war keineswegs so, dass diese schwach aufgestellt gewesen wären. Es waren vielmehr alle Stars am Abschlag. Stacey Lewis, die vor zwei Wochen noch die British Women’s Open gewonnen hatte ebenso wie Paula Craemer oder Christie Kerr. Dazu erfahrene Solheim Cup Spielerinnen wie Angela Stanford, Michelle Wie oder Morgan Pressel. Wobei die Nominierung von Wie durch die Kapitänin Meg Mallon für Überraschung und auch Kritik gesorgt hatte, denn die Leistungen des einstigen Jungstars schienen nicht mehr teamwürdig.

Dem stand ein Team Europa gegenüber in dem Teamchefin Liselotte Neumann auf die Jugend setzte: Sie hatte sechs sogenannte Rookies im Team, also Spielerinnen, die erstmals diesen wichtigsten Wettbewerb im Profigolf der Damen bestritten. Acht  waren jünger als 30 Jahre, darunter die gerade 17-jährige Charley Hull, jüngste Spielerin seit Bestehen des Solheim Cups. Und auch Caroline Masson aus Gladbeck, die als vierte Deutschen die Qualifikation geschafft hatte. Doch die Jungen  ließen jeden Respekt vor den Stars vermissen. Nach dem Motto „Bange machen gilt nicht“ gingen sie auf den Kurs und zeigten den Arrivierten wo es lang geht.

Schon die erste Runde im klassischen Vierer entschieden sie mit 3:1 Punkten für sich und schon hier mussten die US-Stars erkennen, dass sie nichts geschenkt bekommen würden, denn Azahara Munoz (Spanien) und Karine Icher (Frankreich) gelang gleich ein Sieg über Christie Kerr und Paula Craemer. Ob Craemer davon so genervt war, dass sie am Nachmittag im Vierball nicht antrat, oder ob ihr Kapitänin Mallen eine Pause gönnen wollte sei dahingestellt. Diese zweite Runde endete 2:2 Unentschieden. Eine hervorragende Leistung zeigte bei ihrem ersten Auftritt Caroline Masson, mit ihrer Partnerin Caroline Hedwall (Schweden) bezwang sie die amerikanische Paarung Angela Stanford und Gerina Piller. Für Hedwall war es der zweite aber keineswegs der letzte Punkt in diesem Solheim Cup.

In der dritten Runde am Samstagvormittag – wieder im klassischen Vierer – zeigten die Amerikanerinnen plötzlich ein anderes Gesicht und versuchten den Vorsprung zu verkürzen. Was ihnen aber nach einem 2,5 zu 1,5 nicht nach Wunsch gelang. Wieder war Masson im Einsatz und ihr gelang mit der erfahrenen Catriona Matthew das Kunststück auf den beiden letzten Bahnen einen Rückstand von 2 unter aufzuholen und ein Unentschieden zu erreichen, „das sich wie ein Sieg anfühlte“.

Was dann aber am Nachmittag bei den letzten Vierern passierte, hatten sich nicht einmal die optimistischen Europäerinnen erträumt: Die US-Girls gingen sang- und klanglos mit 0:4 unter und Europa ging mit einem Vorsprung von fünf Punkten in den Finaltag. Wieder spielte Masson mit Hedwall, wieder gewannen die beiden, womit die Gladbeckerin schon 2,5 Punkte erreicht hatte und damit erfolgreichste deutsche Spielerin im Solheim Cup wurde. Für Hedwall war es Punkt Nummer 4, aber sie hatte noch immer nicht genug.

US Kapitänin Mallen wollte in den Einzeln gleich am Anfang für Punkte und einen Stimmungsumschwung sorgen und bot ihre Stars Lewis und Craemer auf den Positionen 1 und 2 auf. Doch dieser Plan ging gründlich daneben, denn Charley Hull hatte wieder keine Angst vor großen Namen und deklassierte Craemer mit 5 und 4. Da Nordqvist Lewis ein Unentschieden abtrotzte wurde der Vorsprung nicht verringert, sondern  ausgebaut. Damit war der Wiederstand der USA gebrochen und das Team von Lotta Neumann landete einen Kantersieg.

Allerdings musste vorher noch der entscheidende 14. Punkt, der die Verteidigung des Solheim Cups bedeutete, gesichert werden. Und wem sollte diese Entscheidung vorbehalten bleiben? Natürlich Caroline Hedwall. Mit dem Maximum von fünf Punkten aus fünf möglichen Partien, wurde die 24-jährige Schwedin – die mit einer Wild Card von Lotta Neumann in das Team berufen wurde - zum absoluten Star dieses Kontinental Wettbewerbs 2013. Völlig zu Recht blieb es ihr vorbehalten bei der Schlussfeier die Flagge Eurpas einzuholen. Sie übertraf damit Carin Koch, die in Colorado als Vice-Captain im Einsatz war und die mit 4,5 – 0,5 bislang den Rekord gehalten hatte. Es blieb ihr aber letztlich keine andere Wahl als alle Partien zu gewinnen, denn: „ich bin eine schlechte Verliererin“, so Hedwall.

Caro Masson spürte am Schlusstag den Druck, der auf ihr lastete und konnte zu keinem Zeitpunkt die Form und Leistung der beiden Vortage erreichen. Die Folge: eine deutliche Niederlage gegen Lexi Thompson die aber in keinster Weise ihren hervorragenden Auftritt schmälern konnte. „Es ist der Wahnsinn, das war eine Hammrwoche. Aber wie soll das alles werden, wenn der Solheim Cup in zwei Jahren in Deutschland, im Golf Club St. Leon-Rot ausgetragen wird. Ich darf gar nicht daran denken“, bilanzierte Masson.

Für Liselotte Neumann ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen: Sie wollte den Titel verteidigen und erstmals auf amerikanischem Boden gewinnen. Beides ist ihr eindrucksvoll gelungen und so war es auch verdient, dass sie mit ihrem Team im Mannschaftshotel feierte. Die Regie hatte hier längst Charley Hull übernommen, die noch in Golfkleidung und auf Strümpfen auf der Tanzfläche im Mannschaftshotel stand und im wahrsten Sinn des Wortes den Ton angab.

Eine Frage an Lotta Neumann ergab sich nach dem Traumergebnis natürlich von selbst: Möchte sie 2015 im Golf Club St. Leon-Rot  bei Heidelberg ein zweites Mal  als Kapitänin eines europäischen Teams fungieren? Eine Frage, die Neumann nicht beantworten konnte: „Das muss ich mir noch sehr genau überlegen. Es gibt so viele Weltklasse Golfspielerinnen, die heute schon bereit stehen, diese Aufgabe zu übernehmen.“ Aber dabei sein will sie auf jeden Fall: „Vielleicht übernehme ich die Aufgabe der „Einpeitscherin“ der Fans. Doch wer auch immer das Team Europa anführen wird, die Latte wurde im Colorado Golf Club sehr hoch gelegt. Das weiß auch Eicko Schulz-Hanßen, Geschäftsführer des Golf Clubs St. Leon-Rot: „Wir haben so viele Eindrücke gesammelt und gesehen, wie professionell dieser Solheim Cup organisiert und ausgerichtet wurde. Aber wir haben auch einige Ideen, was wir anders und besser machen können.  

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